> Zurück

Schwanencup 2017 Horgen

Judith Lienberger 18.04.2017

P1
Am frühen Morgen starteten die Turnerinnen der Kategorie P1 mit ihrem Wettkampf am Schwanencup in der 1. Abteilung. Gleich zu Beginn durften Katie, Sara und Jael ihr Können am Balken zeigen. Alle drei zeigten saubere und sturzfreie Balkenübungen, Katie und Sara holten mit dem Handstand den Bonus und wurden beide mit sehr guten Bewertungen für ihre Übungen belohnt. Jael, zum 1. Mal im P1 am Start, konnte ebenfalls mit einer soliden Übung überzeugen. Somit standen die Zeichen sehr gut für den restlichen Wettkampf. Am Boden fehlte Katie nur wenig für den Bonus, jedoch zeigte sie mit grosser Sicherheit und Eleganz ihre Bodenübung. An ihrem Paradegerät dem Sprung holte Katie die Topnote. Mit voller Motivation ging sie an den Barren und lieferte auch am letzten Gerät eine gute Übung ab. Mit einer Schlusspunktzahl von 50.25 plazierte sich Katie auf dem grossartigen 4. Platz und durfte stolz eine Auszeichnung entgegennehmen.
Nach der super Balkenübung patzerte Sara am Boden beim Krafthandstand und vergass am Schluss noch ein Element. Sie liess sich von diesen Fehlern zum Glück nicht beirren und zeigte einen starken Sprung und einen guten Barren. Zum Schluss reichte es für Sara mit 46.3 Punkten für den 15. Rang und eine Auszeichnung.
Auch Jael gelang es nicht ganz an der guten Balkenleistung anzuknüpfen. Zum ersten Mal zeigte sie eine Bodenübung mit Musik und die Choreographie gelang ihr noch nicht so flüssig wie gewünscht. Bei den Elementen fehlte ihr jedoch nur der Krafthandstand. Auch Jael behielt für die restlichen Geräte die Nerven. Sie zeigte einen super Sprung und holte die 2. höchste Bewertung an diesem Gerät. Mit einer soliden Barrenübung schloss sie ihren 1. Wettkampf in dieser Kategorie ab. Mit 42.85 Punkten erreichte sie den 33. Rang und verpasste die Auszeichnung gerade um einen Rang.

P2
Am Sonntag galt es für die Abteilung P2 ernst. Elin, als einzige Turnerin des Kutu Urdorfs in dieser Kategorie, absolvierte ebenfalls ihren ersten Wettkampf in der neuen Anforderungsstufe. Mit einer guten Übung am Barren startet Elin in den Wettkampf. Am Balken turnte sie wie gewohnt mit Eleganz und viel Ausdruck, jedoch musste sie zweimal das Gerät verlassen. Unbeirrt wechselte sie an den Boden und zeigte eine schöne und sichere Choreographie. Rondat-flic-flic wollte ihr aber noch nicht gelingen. Zum Abschluss zeigte Elin einen guten Sprung und mit 34.5 Punkten plazierte sie sich auf dem 25. Rang.

P3
Auch für Aline, Jessica und Joya war der Schwanencup der erste Wettkampf in der neuen sehr anspruchsvollen Kategorie. Die Turnerinnen waren sichtlich nervös und angespannt. Mit dem Stargerät Sprung konnten sie gut in den Wettkampf einsteigen. Alle drei zeigten Überschlag und den Rondat. Aline gelang ein seht guter Wettkampf in dieser Kategorie. Sie zeigte an ihrem Paradegerät dem Barren die beste Übung in diesem Wettkampf. Auch an ihrem ungeliebten Balken behielt sie die Nerven und turnte sturzfrei durch. Am Boden musste sie dann leider ganz am Schluss noch einen Sturz hinnehmen. Mit 40,225 Punkte erreichte Aline den tollen 5. Rang und durfte eine der wenigen Auszeichnungen entgegennehmen. Jessica konnte am Barren nicht ihre gewohnt gute Leistung abrufen und musste zwei Stürze hinnehmen. Dies beeinflusste sie zum Glück nicht und bereits am Balken konnte sie mit einer sicheren und sturzfreien Übung punkten. Auch am Boden gelang ihr eine gute Übung, was ihr zum Schluss mit 38,850 Punkten den 6. Rang und die letzte Auszeichnung einbrachte. Joya verblüffte mit einem super Barren und der 3. besten Übung diesem Wettkampf. Auch am Balken turnte sie solide und sturzfrei durch und Zeichen für einen guten Abschluss standen gut. Am Boden startete sie mit Ausdruck und Sicherheit ihre Übung. Leider stürzte sie in der letzten Akrobahn, was ihr eine tiefe Bodennote einbrachte. Mit 37,250 Punkten erreichte sie den 9. Schlussrang.

Liebe Turnerinnen
Ihr habt ein super Wettkampfwochenende hingelegt. Ich bin stolz und zufrieden mit euch.
Ihr und wir Trainer wissen nun, wo wir noch ansetzen müssen.

Judith Lienberger